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02. - 05.01.2020- Januarcamp des Schweriner Yachtclub


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Bericht Januarcamp Schwerin

Dass es nie zu kalt zum Segeln ist, bewiesen wir, 11 motivierte 29er- und 49er Segler aus Schwerin, Rostock und Hamburg. Vom 2. bis zum 5. Januar trainierten wir jeden Tag bei kalten Bedingungen auf dem Schweriner Innensee. Gleich am 1. Tag ging es aufs Wasser, selbst die 3 Umsteiger ließen sich nicht abschrecken. Bei Temperaturen von 2°C (gefühlt -3) konnten wir bei Mittelwind gut 2Stunden aufs Wasser. Um uns wieder aufzutauen fuhren wir abends ins Wonnemar nach Wismar. Am nächsten Tag quälte uns Trainer Georg, nach einer Theorieeinheit zum Thema Einsegeln, mit einer anstrengenden Lauf- und Krafteinheit. Das Beste daran war, dass danach das Mittag gleich doppelt so gut geschmeckt hat:) Um das „wärmste“ Zeitfenster des Tages optimal zu nutzen, legten wir nach dem Essen relativ schnell ab und hatten eine tolle Trainingseinheit mit Wind um die 8-10 Knoten. Wir tauschten manche Teams, damit die weniger Erfahrenen sich von jedem Tipps holen konnten; außerdem um zu schauen, welche Teams eventuell auf Dauer zusammen segeln könnten. Nachdem auch dem Letzten (bis auf mich, mir wird irgendwie nie kalt) die Füße abgefroren waren, ging es auch schon wieder an Land. Die Jungs nutzen die Sauna, um aufzutauen. Uns Mädels war warm genug. Verrückterweise sprangen die Jungs danach noch einmal in den See, anscheinend war es ihnen tagsüber noch nicht kalt genug. Zum Abschluss des wunderbaren Tages spielten wir alle zusammen ein paar Runden Werwolf, guckten Filme und schliefen schließlich gut ein. Am Samstag weckte uns morgens um 8 Georgs Musikbox mit unnormal lauter Musik, Heute stand Bootsbau auf dem Programm. Jeder hatte genug zu tun und schon nach kürzester Zeit verwandelten wir die Bootshalle in ein Chaos aus Booten, Material und Werkzeug. So wurden zum Beispiel Schwertkästen repariert, Fälle eingefädelt und Wanten ausgetauscht. Dass wir nach dem Mittag aufs Wasser gingen, war ja mittlerweile Routine, aber Starkwindbedingungen hatten wir bis jetzt noch nicht. Bei 20-25 Knoten Wind fuhren wir raus, aber die Anfänger waren relativ schnell wieder in Hafen. Wir hatten natürlich wieder Feuer im Hintern und hackten mit Gennacker bis nach Kaninchenwerder, sowas macht einfach Spaß. Allerdings mussten wir auch alles wieder hochkreuzen; und wenn man mit komplett offenem Großsegel schon zu viel Druck hat, ist das echt anstrengend. Da wir aber tapfer sind, fuhren wir mit Georg erneut runter, schafften sogar eine Halse ohne zu kentern:), aber kenterten durch einen dummen Fehler von mir schließlich doch. Natürlich konnte das uns auch nicht den Spaß verderben und so lachten wir die ganze Zeit über uns selber, irgendwann kam Bärbel mit Vincenz und Laura, die uns ablösten sodass wir zügig wieder in den Hafen und unter die heiße Dusche kamen. Auch die Anstrengungen dieses Tages schreckten Georg nicht davon ab, eine Runde laufen zu gehen und danach waren alle komplett platt. Wir aßen gemeinsam, hörten Musik, spielten wieder gemeinsam Werwolf und um 23 Uhr schliefen wir alle tief und fest. Der Sonntag, leider auch der letzte Tag, startete mit Eis. Die Karausche, der kleine See hinter dem Verein war zugefroren. Nachdem wir die Boote von Eis befreit hatten ging es gleich aufs Wasser für eine letzte Einheit. Nach einem kleinen Hin- und Her segelten wir ein noch paar Kurse. Rückblickend können wir sagen, dass wir wirklich tolle Erfahrungen sammeln konnten. Auch trotz der temperaturbedingt kurzen Einheiten haben wir sehr viele verschiedene Inhalte geschafft und natürlich hat es auch nicht an Spaß gemangelt. Vielen Dank an Georg und Bärbel, Danke an den Schweriner Yachtclub für die Räumlichkeiten und natürlich auch an alle Eltern, die dieses Trainingslager für uns ermöglicht haben.
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